Durch den Vorsitzenden der Markus-Paul-Stiftung, Herrn Volker Paul, wurden heute im Beisein des Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung, Herrn Thomas Mohr, bei der Polizeidirektion Esslingen insgesamt 4 000 Euro für zwei im Dienst verletzte Polizeibeamte übergeben.
Am 11. März 2009 kam es in der Albertville-Realschule in Winnenden zu einem der Amoklauf eines 17-jährigen Schülers. Es wurden 15 Personen getötete und 15 Menschen zum Teil schwer verletzt.
Der Täter flüchtete anschließend in ein Industriegebiet in Wendlingen. In der Nähe eines Autohauses kam es zum Schusswechsel mit der Polizei, bei dem eine 37-jährige Polizeibeamtin sowie ihr 38 Jahre alter Streifenpartner schwer verletzt wurden. Kurz danach erschoss sich der 17-jährige Täter.
Für die beiden verletzten Beamten, die sich immer noch im Krankenstand befinden, nahm die Leiterin des Polizeireviers Filderstadt, Kriminalrätin Christina Tränkle die Zuwendung der Markus-Paul-Stiftung entgegen. Mit anwesend waren der Leitende Polizeidirektor der Polizeidirektion Esslingen Hans-Dieter Wagner sowie Kriminalhauptkommissar Gundram Lottmann.
Die Markus-Paul-Stiftung ist vor zirka 10 Jahren in Mannheim gegründet worden. Sie unterstützt Opfer von jugendlichen Gewalttätern sowie im Dienst geschädigte Polizeibeamte.